20

 

Sie musste Andreas erzählen, was sie gesehen hatte. Sie machte sich nicht vor, dass er ihr jetzt noch zuhören würde oder sie auch nur sehen wollte, so wie die Dinge seit Newport zwischen ihnen standen.

Aber sie musste versuchen, zu ihm durchzudringen, damit er zumindest über diese Information verfügte. Dann konnte er selbst entscheiden, was er unternehmen wollte.

Claire spürte, dass die andere Stammesgefährtin sie genau beobachtete, als wüsste sie um das Gewicht ihrer Gedanken. .Als ich vor einer Weile am Waffenraum vorbeigegangen bin, war er mit Tegan und Rio dort. Ich glaube, da waren sie eben angekommen. Möchten Sie, dass ich Sie hinbringe?

„Danke“, sagte Claire und ging neben Tess her, das Herz in ihrer Brust zusammengeschnürt.

In den wenigen Minuten, die Claire und Tess brauchten, um den Waffenraum zu erreichen, war Andreas schon fort. Tegan und Rio standen mit Gideon am Schießstand und prüften eine Kiste Munition und diverse Schusswaffen, die auf einem Tisch bei einem riesigen Waffenschrank ausgebreitet waren. Als Tess Claire in den Raum führte, sah Tegan auf.

„Haben Sie Andreas gesehen?“, fragte Claire den Respekt einflössenden Gen Eins.

Er nickte ernst. „Allerdings. Und das kann ich momentan niemandem empfehlen. Zumindest nicht in den nächsten paar Stunden. Er ist nicht in der Verfassung für Gesellschaft.“

„Ich muss mit ihm reden, Tegan. Es ist wichtig.“

Als der Krieger sie ansah, als würde er sie einfach abblitzen lassen, kam Tess ihr zu Hilfe.

„Ich war mit Mira im Pool schwimmen. Sie hatte ihre Linsen nicht drin und... Claire hat etwas gesehen.“

„Ach du Scheiße.“ Tegan war nicht der einzige Vampir im Raum, der einen düsteren Fluch murmelte.

Er fuhr sich mit der Hand über den Kiefer, dann zeigte er auf den Korridor hinaus. „Sein Quartier ist diesen Gang hinauf. Fünfte Tür nach der ersten Biegung.“

Claire nickte Tess und Tegan dankend zu, dann drehte sie sich um und eilte auf den Korridor hinaus.

Sie fand die Biegung in dem Marmorkorridor, sah nach vorn, zählte die geschlossenen Türen ab und ging rasch auf die fünfte zu.

Knapp auf halbem Weg spürte sie plötzlich, wie sich die feinen Härchen in ihrem Nacken aufrichteten.

Das Gefühl wanderte über ihre Haut wie eine schwache elektrische Ladung. Sie würde es überall wiedererkennen.

Andreas.

Sie blieb vor einem gewölbten Durchgang auf der rechten Seite stehen. Der kleine Raum dahinter war dunkel, nur vom Flackern einer einzigen Kerze erhellt.

Es musste eine Art Heiligtum sein. Eine Kapelle mit gemeißelten Steinwänden und zwei Bankreihen mit Blick auf einen schlichten, schmucklosen Altar.

Andreas lag vor diesem Altar auf den Knien, sein dunkler Kopf war tief gesenkt.

Winzige, pulsierende Lichtwellen schossen über seinen ganzen Körper. Es war nicht diese ganz intensive Hitze, die sie die letzten Male miterlebt hatte, sondern eine etwas abgeschwächte Form der Energie. Viel weniger explosiv, aber doch stark genug, um ihre Glieder und ihren Hals zum Prickeln zu bringen. Als sie ihn ansah, begannen die pulsierenden Lichtwellen langsamer und schwächer zu werden. Und wenig später waren sie vollständig verblasst.

Andreas war so ruhig und so tief in seine Meditation versunken, dass Claire ihn am liebsten nicht gestört hätte.

Aber es war schon zu spät. Er drehte den Kopf und öffnete die Augen, sein Blick durchdrang sie mit einem Strahl des bernsteinfarbenen Lichts, das seine Iriskreise überflutet hatte.

„Du solltest nicht hier sein“, sagte er mit tödlich leiser und wegen der Fangzähne etwas undeutlicher Stimme. „Geh weg, Claire. Ich will nicht, dass du mich so siehst.“

Sie musste ihn nicht fragen, was er damit meinte, denn obwohl die Macht der Pyrokinese über seinen Körper nachgelassen hatte, war das Leid, das er in Wellen ausströmte, fast mit Händen zu greifen. Ein unersättlicher Blutdurst hatte ihn gepackt. Seine ausgefahrenen Fänge und transformierten Augen zeigten das zur Genüge, doch es waren seine Dermaglyphen, die ihn wirklich verrieten. Die Hautmuster, die in seinem offenen Hemdkragen zu sehen waren, pulsierten wild in den Farben des Hungers.

Langsam ging Claire weiter in die Kapelle. „Bist du in Ordnung?“

Er knurrte animalisch und drohend, als sie sich ihm näherte. Claire dachte schon, er würde aufstehen und vor ihr zurückweichen, aber er blieb auf den Knien, als sie zu der Bank hinüberging, die ihm am Nächsten war, und sich langsam setzte.

Die Vision, die sie in Miras Augen gesehen hatte, war immer noch sehr lebendig in ihr, doch als sie Andreas jetzt ansah, spürte sie vor allem Sorge um ihn. Sie wollte die Hand nach ihm ausstrecken, ihm das vom Regen zerzauste Haar aus dem Gesicht streichen, aber sie hielt ihre Hände bei sich, unsicher, wie er auf eine freundliche Geste reagieren würde, so wie die Dinge nun zwischen ihnen standen.

„Wohin bist du heute Nacht gegangen, Andre?“

„Hat Tegan dir nichts gesagt? Wie er mich von einem Menschen herunterzerren musste, weil ich den armen Bastard sonst ausgesaugt hätte? Hat er dir nicht gesagt, dass er mir kalten Stahl an die Schläfe drücken und drohen musste, mir eine Kugel in den Kopf zu jagen, um mich zur Vernunft zu bringen?“

Claire schluckte. „Nein. Davon habe ich nichts gewusst.“

Er sah von ihr fort, schüttelte den Kopf und starrte in die flackernde Flamme der purpurroten Altarkerze.

„Solange du keine Pistole irgendwo am Körper trägst, rate ich dir, dich umzudrehen und dich schleunigst vor mir in Sicherheit zu bringen, solange du noch kannst.“

Sie hörte die Gefahr in seiner seltsam beherrschten Stimme, aber sie blieb, wo sie war. „Ich bin gekommen, weil ich mir heute Nacht Sorgen um dich gemacht habe. Und weil vorhin etwas geschehen ist, das mir Angst eingejagt hat.“

Er warf den Kopf herum und starrte sie finster an, seine Brauen senkten sich über das helle Bernsteingelb seiner durchdringenden Augen. „Was ist passiert? Hat es mit Roth zu tun? Hat er wieder etwas getan, um dir wehzutun?“

„Nein, das ist es nicht. Aber ich habe etwas gesehen, das sicher mit ihm zu tun hat.“ Auf sein fragendes Stirnrunzeln fuhr sie fort. „Es ist ein Kind hier im Hauptquartier, mit einer Sehergabe...“

„Mira“, sagte er. Die Krieger hatten ihm von dem Mädchen erzählt.

„Ja, Mira. Vor ein paar Minuten habe ich in ihren Augen etwas Schreckliches gesehen. Ich habe deinen Tod gesehen, Andreas.“ Claire stieß einen leisen Seufzer aus und schloss einen Moment die Augen, es schmerzte sie, diese Worte auszusprechen. „Ich habe einen Krater voller Feuer und Trümmer gesehen, und du warst darin. Ich habe versucht, dich zu retten, aber ich konnte dich nicht rechtzeitig erreichen. Und das Feuer war so heiß...“

Er fluchte leise und stand auf. Seine finstere Miene machte deutlich, dass er all das nicht hören wollte, aber sie unterbrach ihn, bevor er etwas sagen konnte.

„Ich habe deinen Tod gespürt, Andre. Ich war dort, in der Vision. Es war real. Wenn du diesen Drang, Wilhelm Roth zu vernichten, nicht besiegen kannst, wirst du sterben.“

Er hörte zu, sein Kiefer in grimmiger Akzeptanz zusammengepresst. Als wüsste er schon eine Weile, dass er seinen Tod in Flammen und Zerstörung finden würde, aber nicht die Absicht hatte, vor ihm davonzulaufen.

„Mein Gott“, sagte sie, wütend, dass sie es erst jetzt verstand. .Jedes Mal, wenn du die Feuer in dir brennen lässt, siehst du deinem Tod direkt ins Gesicht. Du weißt das, nicht wahr? Du weißt es schon die ganze Zeit, und trotzdem setzt du diese Macht weiter ein, die dich am Ende nur vernichten kann.“

Er hörte ungerührt zu, seine Miene unergründlich und zum Verzweifeln emotionslos. „Ich habe keine Angst vor dem Tod, Claire.“

„Nein“, sagte sie und zwang sich, die Worte mit einem unglücklichen Auflachen auszusprechen. „Du hast keine Angst davor, Andre. Das wird mir jetzt endlich klar. Du rennst deinem Tod entgegen, so schnell du kannst. Bin ich so einfach zu verlassen?

Das muss ich wohl sein, denn du machst es ständig.“

„Was soll ich denn deiner Meinung nach tun?“, murmelte er.

„Die Rache an Wilhelm Roth aufgeben, sofort. Die Ordenskrieger sollen ihn ausschalten, wenn sie Dragos jagen, aber nicht du. Ich will, dass du dich von ihm fernhältst. Kannst du das nicht tun... für mich?“

Er hob sanft die Hand, seine Finger legten sich um ihr zitterndes Kinn. „Du bittest mich, die Männer im Stich zu lassen, die in der Vergangenheit ihr Leben für mich riskiert haben. Du bittest mich, alles zu vergessen, was Roth mir und meiner Familie angetan hat - zahllosen unschuldigen Opfern. Du bittest mich, einen Kriminellen davonkommen zu lassen, der nicht zögern würde, seine Wut an dir auszulassen, Claire.“

Sie sah ihm in die glühenden Augen - die hungrigen Augen eines Vampirs - und sah, wie eine Flut von wilder Emotion in ihm aufbrandete. „Es gibt tausend Dinge, die ich dir so gern sagen will, Claire.

Ich wünsche mir so sehr, dir all das zu versprechen.

Aber ich habe die Sache mit Roth schon zu weit getrieben. Der Krieg mit ihm, den ich entfacht habe, ist wie ein Feuer, das nicht eher gelöscht werden kann, bis einer von uns in Flammen untergeht. Ich will nicht, dass ich es bin, aber es kommen noch weitere Feuersbrünste auf mich zu, und ich werde mich nicht davor drücken.“

Gott war ihr Zeuge, das würde sie ihm nicht verzeihen - wieder in ihr Leben gekommen zu sein; sie so lebhaft daran zu erinnern, dass sie nie aufgehört hatte, ihn zu lieben; und schon gar nicht die Aussicht, ihn wieder zu verlieren, nachdem sie einen so außergewöhnlichen Vorgeschmack des Glücks mit ihm erlebt hatte.

Aber als er jetzt voller Zärtlichkeit und Andacht ihre Finger an seine Lippen hob, schmolzen Claires Ärger und Angst unter seiner Berührung dahin.

Und als er sie in die Handfläche küsste und dann ebenso weich und andächtig auf den Mund, war sie an ihn verloren.

Sie versuchte nicht einmal, ihm Widerstand zu leisten, als er sich keuchend und wild von ihr löste und sie und sich mitten in der heiligen Kapelle des Hauptquartiers von ihren Kleidern befreite. Seine Küsse wurden fordernder, wilder. Sie schwelgte in seiner Leidenschaft, ihr Atem stockte, als er ihre Beine um seine Hüfte hob und sie noch heftiger küsste. Mit einem langen, harten Stoß drang er in sie ein, fing ihr lustvolles Aufkeuchen mit seinem Mund.

Dann bewegte er sich mit ihr, Fleisch an Fleisch, und trug sie mit übernatürlicher Geschwindigkeit und Kraft durch den Raum. Claire fühlte die Kühle von festem, behauenem Stein in ihrem nackten Rücken.

Und zwischen ihren geöffneten Schenkeln spürte sie die Wärme von seinem steifen, heißen Fleisch, das sie so tief, so köstlich ausfüllte.

Andreas hielt sie fest an sich gepresst, als er in sie stieß, sein Tempo aggressiv und schonungslos. Claire verstand seine Gier. Sie spürte sie selbst. Sie hieß jeden zerschmetternden, wütenden Stoß und grausamen Rückzug willkommen.

Sie wollte ihn aufschreien hören vor Lust, selbst wenn das ganze Hauptquartier auf sie aufmerksam wurde.

Alles, was jetzt noch für sie zählte, waren er und die welterschütternde Lust ihrer vereinigten Körper.

Sie betete, dass es nicht das letzte Mal war.

„Fick mich“, flüsterte sie an seinem Ohr, als er seine Hüften in einem drängenderen Rhythmus an ihr wiegte. „Oh Gott, Andre... ich muss dich spüren. Bitte hör nicht auf.“

Mit einem Fauchen ritt er sie härter und brachte sie auf eine Ebene der Lust, von der sie nicht geahnt hatte, dass es sie gab. Mit einem gedämpften Aufschrei kam Claire und vergrub ihr Gesicht an seiner Schulter, ihr Körper zog sich in einem heftigen Schauder von Empfindungen um ihn zusammen. Er kam gleichzeitig, murmelte einen finsteren Fluch, als er sein Becken aufbäumte, sie eng an sich presste und sie mit dem heißen, explosionsartigen Schwall seines Orgasmus überflutete.

Reichen ließ Claires Schenkel los und setzte ihre Füße sanft auf dem festen Boden ab. Er zitterte immer noch von den Nachbeben seiner Lust, aber noch mehr von dem wilden Drang, seine Fangzähne in ihrem zarten Hals zu vergraben.

Nie hatte er sich lebendiger gefühlt, als wenn er mit Claire zusammen war. Wenn er mit ihr zusammen war, wurde ihm nur umso klarer, was für eine Farce sein Leben all die Jahre gewesen war, die sie getrennt verbracht hatten. Nachdem der Fluch seiner Pyrokinese sich zum ersten Mal gemeldet hatte, hatte er darauf geachtet, alle anderen auf sicherer Distanz zu halten. Er hatte sein Herz hinter dicke Festungsmauern verbannt.

Aber nicht mit Claire. Ihr war es irgendwie gelungen, in den Kern seines innersten Wesens vorzudringen. Er war ihr Gefährte in jeder Hinsicht, auf die es ankam.

Aber nicht auf die eine Art, die sie brauchte.

Er hätte das nicht mit ihr tun sollen - aus einem Dutzend von Gründen. Und vor allem, weil es ihn nicht umstimmen würde, seine Jagd nach Roth aufzugeben.

Auch sie wusste das.

Er konnte es in ihren Augen sehen, als sie mit erhitzten Wangen vor ihm stand, die dunkelbraunen Augen verhangen von der samtigen Schwärze ihrer lustgeweiteten Pupillen. „Hast du schon mit ihnen darüber geredet, wie du dem Orden helfen willst?“

Es machte keinen Sinn, ihr die Wahrheit zu verschweigen, wenn doch klar war, dass sie ihn besser kannte als jeder andere Mensch vor oder nach ihr. „Tegan und ich haben auf der Fahrt heute Nacht einige Möglichkeiten besprochen. Von morgen Nacht an werde ich anstelle des verletzten Kriegers mit ihnen auf Patrouille gehen. Da wir jetzt wissen, dass Roth in Boston ist, werden wir die Stadt auch nach ihm durchkämmen.“

Sie nickte kurz, dann ging sie an ihm vorbei, um ihre Kleider einzusammeln. Sie zog sich an, zweckmäßig, hastig, als könne sie jetzt nicht schnell genug von ihm fort.

Reichen schüttelte schwach den Kopf, suchte nach den richtigen Worten. „Es tut mir leid, Claire.“

„Ich weiß“, antwortete sie ruhig. „Mir auch.“

Er versuchte nicht sie zurückzuhalten, als sie aus der Kapelle ging und im gewundenen Korridor verschwand. So schwer es ihm auch fiel - seine Füße blieben wie angewurzelt am Boden, und er stand so reglos da wie eine Statue, bis er sicher war, dass sie fort war.

Dann fiel er wieder auf die Knie und setzte sein Gebet um die Kraft fort, die er brauchen würde, um das Werk seiner Rache zu vollenden - bis zum bitteren Ende.

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